Wer räumt dieses Jahr bei den Oscars ab?
Oscar-Orakel im endstation.kino
Bild: © 2017 Twentieth Century Fox
Exotisches Kiemenmonster und stumme Reinigungskraft: die Geschichte zweier Außenseiter in „The Shape of Water“. Bild: © 2017 Twentieth Century Fox
Exotisches Kiemenmonster und stumme Reinigungskraft: die Geschichte zweier Außenseiter in „The Shape of Water“.

Film. Ein paar Tage dauert es noch, bis die Academy Awards verliehen werden. Im Kino des Bahnhof Langendreer können BesucherInnen schon jetzt über ihre Favoriten abstimmen und etwas gewinnen.

Um die Wartezeit ein bisschen erträglicher zu machen, veranstaltet das endstation.kino ein Oscar-Orakel. Gezeigt werden ausgewählte Filme wie „Dunkirk“, „Downsizing“, „Loving Vincent“ oder „The Shape of Water“. Nach der Vorstellung können die BesucherInnen am Orakel teilnehmen. Dazu muss einfach ein vom Kinopersonal vorher vorbereiteter Bogen ausgefüllt und abgegeben werden. Hierbei kann man bei den wichtigsten Kategorien die Titel der Filme ankreuzen, die man für den möglichen Gewinner hält. Als Gewinn steht eine Privatvorstellung in Aussicht, das bedeutet eine freie Vorstellung eines Films deiner Wahl, für Dich und Deine FreundInnen.

Favoriten

Als Top-Favorit dieses Jahr gilt Guillermo del Toros Kiemenmonsterliebesfilm „The Shape of Water – Das Flüstern des Wassers”, der mit 13 Nominierungen, unter anderem als bester Film, für die beste Regie und die beste Hauptdarstellerin, weit vorne liegt. Danach folgen Christopher Nolans Kriegsfilm „Dunkirk“ (acht Nominierungen) und Martin McDonaghs schwarzhumoriges Rachedrama „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ (sieben). Nach dem Ausscheiden von Fatih Akins „Aus dem Nichts“ (:bsz 1149) in der Vorschlussrunde für die Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“, sind nur noch zwei deutsche Kurzfilme im Rennen: “Watu Wote/All of Us” von Katja Benrath und Tobias Rosen, der schon den Studenten-Oscar gewann, sowie der Zeichentrickfilm „Revolting Rhymes” von Jakob Schuh und Jan Lachauer.

:Gianluca Cultraro