Justin Mantoan (juma)

Stell D ir vor, Du feierst Geburtstag, aber alle Gäste*innen finden Dich scheiße. So oder ähnlich könnte man beschreiben, was in Hamburg-Harburg passiert ist. Geladen hatte zwar nicht das unrühmliche Geburtstagskind, aber an anderen Orten wollten auch an der Elbe Neonazis am 20. April den Geburtstag ihres Idols Adolf Hitler feiern. Die örtliche NPD hatte geladen, um dem nationalsozialistischen Diktator zu gedenken. Und gekommen ist … Niemand. Naja, zumindest keine Neonazis. Je 300 Polizist*innen und Gegendemonstrant*innen erschienen am angemeldeten Startpunkt der Demonstration und standen sich die Beine in den Bauch. Von den NPD-Anhänger*innen ließ sich nicht einmal der Anmelder blicken. Wer so sehr in der Versenkung verschwindet, dass selbst die eigenen Demonstrationen nicht mehr besucht werden, sollte sich Gedanken über das eigene Image machen. Obwohl das bei der NPD so oder so miserabel ist. Als Grund für das Nichterscheinen gaben die norddeutschen Neonazis übrigens zeitliche Überschneidung an. Wenn das der Führer wüsste …

:juma

Immer mehr Zwangsräumungen in Bochum

Kommentar. Im vergangenen Jahr gab es in Bochum 233 Zwangsräumungen. Wieder einmal versagt die Stadt in der Wohnungspolitik.

Enteignung für den sozialen Frieden
Enteignen statt verbarrikadieren: Wenn gegen Leerstand und Wohnungsnot nichts anderes hilft, sollte die Regierung das Grundgesetz zur Hand nehmen. Bild: juma

Kommentar. In Berlin und Köln forderten vergangene Woche tausende Menschen die Enteignung von Wohnungskonzernen. Das ist mit Artikel 14 und 15 des Grundgesetzes vereinbar.

Irgendwann ist Schluss
Niemand bleibt für immer an der Uni. Auch ohne Regelstudienzeit. Foto-Quelle: juma

Kommentar. Zu Beginn des Studiums wird Erstsemestern eingebläut, den Abschluss in Regelstudienzeit zu erlangen. So ein Nonsens.

Wenn die FUNKE-Mediengruppe aus Essen eins kann, dann ist es … Ja, was eigentlich? Schaut man sich in den Lokalzeitungen des Unternehmens um, fällt guter Lokaljournalismus schon mal weg. Boulevard, das klappt so gerade, wie man mit dem angeblich so jungen Portal „Der Westen“ zu beweisen versucht.

Neuauflage der Kritischen Einführungswochen
Wieder am Start: Auch das Rote Sofa der KriWo wartet in diesem Jahr sicher auf die*den ein oder andere*n interessierte*n Studi. Bild: KriWo

Hochschulpolitik. Das Sommersemester 2019 startet bald und mit ihm auch die Kritischen Wochen (KriWo) des Fachschaftsrats Sozialwissenschaften. Wie im vergangenen Jahr, erwartet Interessierte ein volles Programm.

Preis für indischen Psychoanalytiker und Sozialtheoretiker

Sozialwissenschaft. Der indische Psychoanalytiker und Sozialtheoretiker ist der diesjährige Preisträger des vom Hans-Kilian-und-Lotte-Köhler-Centrums koordinierten Preises.

Wissenschaft. Dass man den Namen der*des Gegenüber einmal vergisst, kennt jede*r, doch bei manchen Menschen ist dies angeboren. Rund zwei Prozent der Bevölkerung leidet an einer Form der so genannten Gesichtsblindheit. Diese Menschen können fremde Gesichter nicht zuordnen oder sich an sie erinnern, obwohl Gedächtnis und sonstige Wahrnehmung intakt sind. Welche Gene für die Entstehung der Prosopagnosie verantwortlich sind, wollen Wissenschaftler*innen der RUB herausfinden. Da dieses seltene Phänomen gehäuft in Familien auftreten kann, gehen die Forscher*innen von einer Vererbbarkeit aus. „Viele finden erst im Jugendalter heraus, dass sie an der Störung leiden und dass es überhaupt so eine Störung gibt“, so Prof. Boris Suchan, Leiter der Abteilung Klinische Neuropsychologie an RUB. Um die Prosopagnosie und ihre mögliche
Vererbbarkeit zu verstehen, werden betroffene und nicht-betroffene Familienmitglieder gebeten, an der Studie teilzunehmen. Interessierte können sich telefonisch oder per Mail an
boris.suchan@rub.de melden.       

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Klimastreik in über 110 Ländern
Protest jeden Freitag: In Bochum beteiligen sich wöchentlich mehrere hundert Schüler*innen am Klimastreik, am 15. März waren es sogar über 2.700. Symbolbild: juma

Protest. Am 15. März kam es zur ersten globalen Auflage der „Fridays For Future“-Demonstrationen. In über 110 Ländern und mehr als 1.000 Städten weltweit demonstrierten Schüler*innen und Sympathisant*innen für eine gerechte Klimapolitik.

Google stellt Stadia vor
High-End-Gaming: Stadia verspricht bei genügend Internetgeschwindigkeit flüssiges Game Streaming auf allen Endgeräten. Symbolbild.

Technik. Der Internetriese stellte auf der Game Developers Conference (GDC) in San Francisco seinen Game-Streamingdienst Stadia vor.

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