Justin Mantoan (juma)

Dass Elizabeth Warrens Vorfahren amerikanische Ureinwohner*innen waren, wurde nie endgültig geklärt. Doch für den orangefarbenen Mann im Weißen Haus genügt Warrens Behauptung, die Demokratin rassistisch als Pocahontas zu beschimpfen. Viel mehr ist man von Trump nicht gewohnt. Dass sich der Präsident der Vereinigten Staaten jedoch öffentlich positiv auf die Deportation an den amerikanischen Ureinwohner*innen bezieht, ist ein neuer, grausamer Tiefpunkt in der bisher nur wenig glorreichen Regierungszeit des Immobilienhais. Als Reaktion auf Warrens Präsidentschaftskandidatur 2020 fiel Mister Trump nichts Besseres ein, als „See you on the campaign TRAIL, Liz!“ zu twittern. Dass sich der senile Rassist auf den Trail of Tears, also die Vertreibung amerikanischer Ureinwohner*innen aus ihren ursprünglichen Siedlungsgebieten in Reservate und karge Landschaften bezieht, ist auch ohne Bestätigung durch den Präsidenten sicher. Langsam wird es eng für Trump. Seine labilen Umfragewerte fallen schneller als die US Army am Little Bighorn …             

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RUB beteiligt sich an Forschungsvorhaben
2D-Materialien werden in Zukunft neben 11 anderen Standorten auch an der RUB erforscht.

Wissenschaft. Die RUB bekommt ein neues Forschungslabor zu 2D-Materialien. Es ist eins von zwölf Laboren, die das BMBF fördert.

Tarifrunden gehen weiter
Gibt sich kämpferisch: Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen. Bild: © IG Metall NRW

Arbeitskampf. Die Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) ist kämpferisch in die neue Tarifrunde gestartet. Erstmals sind auch tarifliche Vereinbarungen für duale Studierende im Gespräch.

Wissenschaft. Mit dem Cancer Research Center Cologne Essen (CCCE) gründen die Universitätskliniken Köln und Essen ein landesweites Forschungszentrum für Krebsmedizin. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft unterstützt den Aufbau des Zentrums in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt 20 Millionen Euro. Hinzu kommen Eigenleistungen der Standorte von jeweils zehn Millionen Euro. Ziel des CCCE sei es, dass international renommierte Wissenschaftler*innen im Bereich der Onkologie gemeinsam an neuen Forschungsfeldern arbeiten. „Mit diesem Projekt soll die Brücke zwischen Krebsforschung und Krebsmedizin in Nordrhein-Westfalen weiter ausgebaut werden“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos).  
Prof. Dr. Edgar Schömig, ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln, betont: „Aus der enormen Forschungsdynamik erwachsen neue Präzisionsverfahren in der Krebsmedizin – oftmals schonender aber zugleich auch komplexer. Dafür bedarf es einer neuen Struktur von interdisziplinären, hochgradig vernetzten Zentren.“             

 

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STUDIUM. Die Ruhr-Universität sucht wieder neue Ideen und Anregungen, um das Studium digitaler zu gestalten und das digitale Lernangebot zu erweitern.

Identitätsdiebstahl stoppen

Wissenschaft. Wie können Nutzer*innen im Falle eines Datenlecks schnell reagieren und den Schaden so gering wie möglich halten? Das haben Forscher*innen verschiedener Unis herausgefunden.

Arbeitende halten die Statistik niedrig
Kein Geld in den Taschen? Forscher*innen nehmen den Arbeitsmarkt unter die Lupe.

Arbeitsmarkt. Wissenschaftler*innen der Technischen Universität Dortmund und der Universität Bonn haben die Auswirkungen der Arbeitsmarktreform unter die Lupe genommen.

Die Hartz-IV-Reform hilft vor allem einer Gruppe: den Arbeitsgeber*innen

Kommentar. Hartz-IV wirkt, haben Wissenschaftler*innen herausgefunden. Doch die Arbeitsmarktreform ist nur ein marktradikales Gebilde.

Passwoörter regelmäßg kontrollieren
Sicher im Web unterwegs: Passwörter sollten wohl überlegt sein.

IT-Sicherheit. Kaum ein Bereich im Internet, in dem sich Nutzer*innen nicht mit einem Passwort absichern. Das Problem: Wenige setzen auf divergente Zugangsdaten. Mails, die auf Datenschutz hinweisen, werden häufig nicht verstanden.

Stadt. Der Mängelmelder der Stadt Bochum stellt nach vier Jahren und 24.000 gemeldeten Mängeln den Dienst ein. An ihre Stelle tritt der Dienst
„BürgerEcho“. Der zugrundeliegende Service bleibt: Noch immer können Bürger*innen im Browser oder einer App für iOS und Android Mängel in der Stadt direkt an die Verwaltung melden. Hinzu gekommen ist jedoch ein so genanntes Ideenmanagement. Hier können Nutzer*innen konkrete Verbesserungsvorschläge machen. Diese werden ebenso wie Mängel an das zuständige Fachamt, beziehungsweise die zuständige Ansprechperson weitergeleitet. Über das stadtinterne Ticketsystem kann der Bearbeitungsstand jederzeit nachverfolgt werden. Meldungen gehen, je nach Zuständigkeitsbreich, auch an die Bogestra, die Stadtwerke, den USB Bochum, die Wasserwelt Bochum oder die Deutschen Städtemedien. Eine weitere Neuerung ist ein Push-Nachrichtenservice über aktuelle Meldungen, etwa Bombenfunde oder Krisensituationen. Die Kosten für das neue „BürgerEcho – der Mängelmelder“ (Apps, Back-End, Internetseite) betragen rund 30.000 Euro.     

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