Lesebühne: Das Musische Zentrum dient künftig als Plattform für neuartiges Slammen
Ein etwas anderer Slam
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Motiviert: Sarah und die FSRs der Germanistik und Anglistik rühren fleißig die Werbetrommeln. Foto: lor
Motiviert: Sarah und die FSRs der Germanistik und Anglistik rühren fleißig die Werbetrommeln.

Als eine Mischung aus Poetry und Science Slam wird das neue Format beschrieben, was Ende Januar im Chorprobenraum des Musischen Zentrums (MZ) seine Premiere feiert. Ähnlich wie bei den modernen DichterInnenwettbewerben tragen die Teilnehmenden ihre kreativen Werken (Gedichte, Filme, Songs etc.) vor – oder ihre Hausarbeiten als wissenschaftlichen Vortrag. Zehn Minuten hat jedeR Teilnehmende. Laut Sarah vom FSR Germanistik, von dem auch die Initiative für die Veranstaltung ausgegangen ist, wolle man auf diese Weise für einen wissenschaftlichen Austausch sorgen. Um dies zu gewährleisten, können die Zuschauenden nach der Performance Fragen an die Teilnehmenden stellen. Am Ende des Abends stimmen die ZuschauerInnen dann mithilfe eines „äußerst ausgeklügelten Wahlsystems“ – mit Zetteln – für die besten Darbietungen. GewinnerInnen erhalten neben Ruhm auch Preise. 

Wissenschaftlicher Austausch

Entstanden ist die Idee selbst bei einer Hausarbeit, so Sarah. Damals habe sie eigentlich ein Beispiel für die Methodik gebraucht, doch stumpfes Übertragen von Beispielarbeiten habe ihr nicht gereicht: „Es wäre schön, wenn man jemanden hätte, der einem nicht nur das Moodle-Passwort unterschiebt; damit man das in einem alten Kurs nachlesen kann; der mir das [Thema] direkt erklärt.“ Das neue Format solle demnach auch eine Plattform zur Kontaktknüpfung und dem Austausch von Ideen und Themen dienen, in Old-School-Manier außerhalb des Internets. 

„(R)austausch – Die Lesebühne“ findet am 26. Januar im Chorprobenraum des MZ um 18 Uhr statt. Anmeldungen sind nach einer verlängerten Frist noch bis zum 19. Januar entweder persönlich im Fachschaftsraum in GB 3/136 oder per E-Mail an raustausch@fsr-germanistik.de möglich. Übrigens: Neben Studierenden sind auch DozentInnen eingeladen, sich auf die Bühne zu trauen. 

:Andrea Lorenz